Heute geschlossen

24.03.2020

Bitte beachten Sie !

 

Am 01. April beginnt das neue Quartal.

Denken Sie daran, dass wir ohne Vorlage der

Krankenversicherungskarte keine Rezepte

herausgeben können.

Erfahrungsgemäß kommt es in den ersten Tagen

zu einem hohen Andrang in der Praxis, um

Rezepte oder Überweisungen zu bestellen.

Da aufgrund der aktuellen Situation das Betreten

der Praxisräume erheblich eingeschränkt ist,

nutzen Sie bitte unbedingt unser

 

REZEPTTELEFON :

Telefonnumer: 55205 Ziffer 1 wählen

 

--> Namen, Geburtsdatum oder Patientennummer

nennen und Wünsche auf das Band sprechen.

 

Die Rezepte oder Überweisungen können

am nächsten Tag zwischen 11:30 und 12:30 Uhr,

Montags, Dienstag und Donnerstags zusätzlich zwischen

16:30 und 17:00 Uhr

vor der Praxis abgeholt werden. Achten Sie bitte

unbedingt auf den erforderlichen

Sicherheitsabstand von 2 Metern.

 

Bleiben Sie gesund !

01.03.2020

Liebe Patientinnen und Patienten

Aufgrund der Corona-Virus Pandemie machen wir Sie auf folgende wichtige Dinge aufmerksam:

 

Sollten Sie unter grippeähnlichen Symptomen leiden,

melden Sie Ihren Besuch telefonisch unter 55205 an und kommen Sie nicht unaufgefordert in die Praxisräume.

 

Nicht dringende Behandlungsanlässe sollten telefonisch verschoben werden.

Bitte nutzen Sie beim Betreten und Verlassen der Praxis auch den Desinfektionsspender. 

 

 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit ,zum Schutz unserer Medizinischen Fachangestellten

und Ärztinnen / Ärzte wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie zwei Meter Abstand vom Tresen und von Mitwartenden

halten und husten/niesen Sie nicht in die Hand, sondern in ein Taschentuch (oder in den  Ärmel von Mantel/Jacke).

 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt fühlen wir uns im Umgang mit der Corona-Virus Infektionswelle von Politik,

Krankenkassen und Ärztevertretungen ziemlich alleingelassen. 

Aufgrund fehlender Schutzmittel ( FFP2/3  Masken, Brillen, Schutzanzüge, Isolierräumen)

können und dürfen wir keine Abstriche vornehmen. Diese Schutzmaßnahmen müssen von der

Politik / Gesundheitsbehörden im Zuge der Seuchenbekämpfung zur Verfügung gestellt werden.

Sollte sich ein Mitarbeiter im Zuge der Tätigkeit infizieren, bestünde kein Versicherungsschutz.  

Sollte ein hochgradiger Verdacht bestehen, ist die Praxis anschließend zu schließen, bis der Befund vorliegt.

Würde ein positiver Befund erhoben werden, wäre die Versorgung sämtlicher weiterer Patienten überhaupt

nicht mehr möglich, da die Praxis (Stand heute) mind. 14 Tage geschlossen bleiben müsste.

Ob dann ein finanzieller Entschädigungsausgleich erfolgt , bleibt ebenfalls offen. 

 

26.02.2020

Corona-Virus

GRIPPE ODER CORONAVIRUS?
Wichtig: Das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus (2019-nCoV) infiziert sind, ist laut Robert Koch-Institut zum aktuellen Zeitpunkt gering. Viel wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältungskrankheit zurückzuführen sind. Um jedoch eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in Deutschland zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich früh telefonisch zu erkennen geben, wenn Sie als Verdachtsfall gelten (s. „Bin ich am Coronavirus erkrankt?“).
Was ist das Coronavirus?
Seit Dezember 2019 sind in Wuhan, der Hauptstadt der zentral-chinesischen Provinz Hubei, vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen durch (2019-nCoV) aufgetreten. Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Inzwischen treten in ganz China Fälle auf. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen (eine Ansteckung ist bereits vor Beginn der Beschwerden möglich).
Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B.:
 Fieber
 Husten
 Atemnot
Bin ich am Coronavirus erkrankt?
Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B. starke Abgeschlagenheit) haben
UND
bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn entweder in einem Risikogebiet waren (China, insbesondere Provinz Hubei mit ihrer Hauptstadt Wuhan) oder Kontakt zu einem bestätigten 2019-nCV-Fall hatten.
Melden Sie sich in diesem Fall sofort telefonisch bei dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (die oft Hotlines eingerichtet haben. Gesundheitsamt-Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/) oder bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt.
Wie kann ich mich schützen?
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor 2019-nCoV:
 häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich)
 “korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)
 Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen
 Das Tragen von Schutzmasken ist z.Zt. nicht sinnvoll (Zudem: Bezugsquellen sind meist ausverkauft).
Reisen von und nach China
Von Reisen nach China, insbesondere in die Provinz Hubei, rät das Auswärtige Amt derzeit ab. Lesen Sie dessen Empfehlungen unter https://www.auswaertiges-amt.de/de.
Sind Sie kürzlich aus China (ggf. auch aus angrenzenden Ländern) nach Deutschland zurückgekehrt und haben Atemwegs- bzw. Allgemeinbeschwerden oder waren Sie mit erkrankten Personen zusammen, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/) oder Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt auf.
Stand: 6. Februar 2020
Ursprungsversion: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen (Stand: 3.2.2020)

17.10.2019

Petition gegen TI und ePA

Petition an den Bundestag zur Gesundheitspolitik

Viele betagte Patienten, psychisch Kranke oder demente Menschen werden ausgegrenzt, da sie ihre elektronische Patientenakte gar nicht nutzen können. Die Gesprächszeit beim Arzt wird noch knapper, da die Bedienung der elektronischen Patientenakte zeitintensiv sein wird. Wichtige Informationen drohen in der Datenmenge unterzugehen, die Behandlungsqualität kann sich dadurch sogar verschlechtern.

Keine zentrale Datenspeicherung sämtlicher Patientendaten; Anschluss von Arzt- und Psychotherapiepraxen an die Telematik-Infrastruktur auf freiwilliger Basis

Petitionstext:

Die Entwicklung der TI hat über 2 Milliarden Euro gekostet, bisher ohne erkennbaren Nutzen für die Gesundheit der Patienten. Bisher profitieren davon ausschließlich IT-, Telekommunikations- und Beratungsfirmen. Das Geld fehlt dafür in der Patientenversorgung. Etwa alle drei bis fünf Jahre wird die Hardware zu ersetzen sein. Das bedeutet weitere Kosten für das Gesundheitswesen, finanziert aus Beiträgen der Versicherten.

Der Bundestag möge beschließen, dass Patienten keine Nachteile erleiden dürfen, die ihre Daten nicht in elektronischen Patientenakten (ePA) auf zentralen Servern außerhalb der Praxen speichern lassen wollen. Die Telematik-Infrastruktur (TI) für Ärzte und Psychotherapeu- ten sowie die Nutzung der ePA für Ärzte und Patienten müssen freiwillig sein. Strafen gegen Ärzte und Psychotherapeuten, die sich nicht an die TI anschließen lassen, dürfen nicht verschärft, sondern müssen abgeschafft werden.

Zahlreiche Ärzte und Psychotherapeuten haben diese Aspekte und Risiken abgeschätzt und sich bewusst gegen eine Anbindung an die TI entschieden. Obwohl sie verantwortungsvoll handeln, werden sie vom Gesetzgeber mit Honorarabzügen bestraft. Weitere Sanktionen bis zum Entzug der Kassenzulassung wurden bereits angedroht.

Begründung:

Alle Ärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und Krankenhäuser in Deutschland sind verpflichtet, sich über die TI miteinander zu vernetzen. Sämtliche Diagnosen und Patientendaten aller gesetzlich Versicherten sollen in elektronischen Patientenakten auf zentralen Servern privater Betreiber außerhalb der Praxen gespeichert werden. Die Daten sind bereits als Rohmaterial für Forschungszwecke vorgesehen.

Echte Fortschritte durch Digitalisierung in der Medizin sind zu begrüßen. Eine sichere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten sowie von Ärzten und Psychotherapeuten untereinander ist wünschenswert.

Patientendaten, Diagnosen und Befunde sind jedoch besonders sensibel und schützenswert. Daten auf zentralen Servern können gehackt, veröffentlicht, missbraucht, verändert und gelöscht werden. Eine zentrale Speicherung der Daten ermöglicht zudem eine komplette Kontrolle von Patienten und Ärzten. Kein Arzt wird für die Einhaltung des Datenschutzes einmal freigegebener Daten garantieren können.

Die TI in der derzeitigen Form, eine zentrale Datenspeicherung sämtlicher Patientendaten sowie ein Druck oder Zwang zur Nutzung und Installation von TI und ePA sind jedoch abzulehnen.

Die Schweigepflicht ist in Gefahr!

Die Bezeichnungen „Ärzte, Psychotherapeuten, Patienten, Apotheker“ wurden wegen der leichteren Lesbarkeit gewählt. Gemeint sind sowohl männlich, weiblich als auch divers.

Wenn Sie unsere Auffassung teilen und Ihre privaten Daten weiterhin geschützt wissen wollen, dann unterzeichnen Sie diese Petition in unseren Praxisräumen. 

27.08.2019

Spahns Gesundheitsnetz als verantwortungsfreie Zone

Welches Unternehmen ist für die Telematik-Infrastruktur (TI) verantwortlich? Die gematik mbH? Solange das nicht geklärt ist, gehen Gesundheitsdaten in ein schwarzes Loch – das kann nicht sein. Zurzeit gibt es keinen datenschutzrechtlich Verantwortlichen für die Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte – so, wie es die Datenschutzgrundverordnung fordert. Mit der elektronischen Gesundheitskarte sollen hunderttausende Arzt-, Zahnarzt- und Therapeutenpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen im Gesundheitswesen vernetzt werden. Dazu dient die Telematik-Infrastruktur. An diesem Netzwerk, die mehrere Plattformen und Zonen umfasst, sind zahlreiche Unternehmen, Konsortien und Rechenzentren beteiligt. Unvorstellbare Mengen vertraulicher Patientendaten soll die TI nach ihrer Fertigstellung übermitteln, speichern, verarbeiten.

Über datenschutzrechtliche Vorgaben sahen die Konstrukteure des Netzwerks großzügig hinweg. Die Verarbeitung sensibler Daten in großem Umfang erforderte bereits nach dem Bundesdatenschutzgesetz eine „Vorabkontrolle“ durch die „verantwortliche Stelle“. Diese gab es jedoch nicht. Seit Inkrafttreten der europäischen Datenschutzgrundverordnung ist eine noch ausführlichere Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) vorgeschrieben, die die Risiken und möglichen Folgen für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Betroffenen bewertet. Die TI wurde jedoch ohne jegliche datenschutzrechtliche Vorab-Prüfung ausgerollt und bereits als erste Anwendung der Versichertenstammdatenabgleich in Betrieb genommen.

„Wenn offensichtlich die datenschutzrechtlichen Bedingungen für die TI nicht erfüllt sind, müsste eine vorübergehende oder endgültige Beschränkung der Verarbeitung verhängt werden (Art 58 DSGVO)“, meint Dr. Elke Steven von der Digitalen Gesellschaft e.V. „Die Datenschutzfolgenabschätzung muss von einem unabhängigen, interdisziplinären Team erstellt werden, das sich um den Schutz der Grundrechte der Betroffenen kümmert.“

Für Ärzte ergäben sich handfeste Probleme, bemerkt Dr. med. Silke Lüder, Stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V. „Wir sind ja gehalten, für unsere Praxen eine Datenschutzfolgenabschätzung zu machen. Nur: Wie sollen wir einschätzen, welchen Risiken Patientendaten ausgesetzt sind, wenn wir sie in die Telematik-Infrastruktur übermitteln? Dafür gibt es ja gerade keine Datenschutzfolgenabschätzung. Und angesichts der organisierten Verantwortungslosigkeit seitens der Betreiber können Ärzte nur zu dem Schluss kommen, ihre Praxen nicht anschließen zu lassen.“

Gesundheitsminister Spahn will nun mit der Brechstange alle grundsätzlichen Bedenken und Probleme aus dem Weg räumen. Mit dem vom Kabinett verabschiedeten „Digitale Versorgungs-Gesetz“, über das im Herbst das Parlament entscheiden muss, wird Wirtschaftsförderung auf Kosten der Versicherten betrieben. Auch daran ist Kritik notwendig.

In Bezug auf die Verantwortlichkeit für die TI fordern die Datenschutzorganisationen:

- Feststellung der datenschutzrechtlich verantwortlichen Stelle für die TI zwecks Benennung eines Datenschutzbeauftragten und Durchführung einer Datenschutzfolgenabschätzung

- Erstellung einer Datenschutzfolgenabschätzung für die TI und jede ihrer Anwendungen

- Der Bericht dieses Datenschutzbeauftragten sollte veröffentlicht werden

- Aufhebung von Sanktionen gegen Ärzte, die ihre Praxen aufgrund von Datenschutzbedenken nicht an die TI angeschlossen haben

- Klare Haftungsregelungen zur Entschädigung Betroffener, deren Daten aus der TI oder (unter Ausnutzung der TI) aus den angeschlossenen „Primärsystemen“ der Ärzte, Apotheken und Krankenhäusern entwendet wurden

- Solange die Voraussetzungen für einen rechtskonformen Betrieb nicht vorliegen, darf die TI nicht betrieben werden

Tätigkeitsbericht 2017 und 2018 zum Datenschutz – 27. Tätigkeitsbericht – des Bundesbeauftragten durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit:www.bfdi.bund.de/SharedDocs/... (S. 59)

Unterstützende Organisationen:

Die Aktion „Stoppt die e-Card“ www.stoppt-die-e-card.de ist ein breites Bündnis von mehr als 50 Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützern, Patienten und Ärzteverbänden. Die Bündnispartner sehen in der elektronischen Gesundheitskarte eine Gefahr für die ärztliche Schweigepflicht, die informationelle Selbstbestimmung der Bürger und für eine gute medizinische Versorgung. Das Bündnis ist seit 2007 aktiv.

Die Digitale Gesellschaft e.V. www.digitalegesellschaft.de ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt. Zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer offenen digitalen Gesellschaft engagiert sich der Verein gegen den Rückbau von Freiheitsrechten im Netz und für die Realisierung digitaler Potentiale bei Wissenszugang, Transparenz, Partizipation und kreativer Entfaltung.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) www.freie-aerzteschaft.de ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.

LabourNet Germanywww.labournet.de Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch

Der Verein Patientenrechte und Datenschutz e.V. ist ein Zusammenschluss von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen, der sich für die Wahrung der Patientenrechte im Zeitalter der Digitalisierung einsetzt. Dazu analysieren wir die Risiken, die sich aus der elektronischen Gesundheitskarte in Verbindung mit der geplanten digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen (sog. „Telematikinfrastruktur“) sowie anderen Formen der Verarbeitung und Verwendung sensibler Patientendaten ergeben. Hieraus entwickeln wir Ansätze zur Minimierung dieser Risiken.

Die Datenschützer Rhein Main www.ddrm.de – eine lokale Gruppe des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Partner der Aktion: Stoppt die e-Card!. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind u. a. die unzulässige Videoüberwachung des öffentlichen Raums; die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die Digitalisierung des Gesundheitswesens, der Sozialdatenschutz, z. B. bei Job-Centern und die Überwachung durch Geheimdienste und andere staatliche Stellen.

Zitiert aus ÄND 24.08.2019

10.05.2019

Gürtelrose Impfung

G-BA Beschluss: Gürtelroseimpfung kann zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen geimpft werden.

Nachdem die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts schon im November 2018 die Impfung gegen Gürtelrose mit dem von der Firma GSK eingeführten Impfstoff Shingrix als Regelimpfung für über 50 Jährige Erwachsenen in den Impfplan aufgenommen hat, ist durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G- BA) die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen geregelt worden und im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

Die Ärzte des Marler Arztnetzes werden über den Sprechstundenbedarf den Impfstoff in ihren Praxen vorhalten und sind gerne bereit, Patienten nach Vollendung des 50. Lebensjahr zu impfen.

Besonders freut es das Marler Arztnetz, dass der Impfstoff jetzt zu Verfügung steht und als Regelimpfung auch bezahlt wird; denn das Marler Arztnetz hatte ab dem Jahr 2010 eine Inzidenzstudie zur Häufigkeit der Gürtelrose und der komplikativen Verläufe durchgeführt. In dieser Studie konnte aufgezeigt werden konnte, dass erstens die Gürtelrose eine häufig im Alter auftretende Erkrankung ist und zweitens ein erheblicher Teil der Patienten über lange Zeit über Nervenschmerzen klagen. Diese Ergebnisse haben die Entwicklung und Zulassung des Impfstoffes positiv beeinflusst.

Daher, fragen Sie in den Praxen nach der Impfung gegen Gürtelrose.

10.05.2019

Spahnsinn - Was mit Ihren Daten passieren soll...

Die ärztliche Schweigepflicht ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung. Im Zuge der Digitalisierung in der Medizin und den damit verbundenen Risiken vor einem fremden Zugriff auf Patientendaten, liegt das Einhalten der Schweigepflicht nicht mehr in der Hand der ÄrztInnen.

Gesundheitsdaten auf zentralen Datenspeichern zu sichern, halten wir für ein vorprogrammiertes Aushebeln der ärztlichen Schweigepflicht. Viele IT-Fachleute sehen eine langfristige Speicherung trotz aufwendiger Verschlüsselung skeptisch. Im Zeitalter von Quanten-Computern können die strengsten Verschlüsselungen aufgelöst werden.

Gesundheitsdaten in den falschen Händen können uns in allen Aspekten unserer Lebensführung beeinträchtigen, von der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle oder Wohnung bis hin zur Kreditwürdigkeit. 

GEHEIM BLEIBEN IHRE KRANKENDATEN Nur in Praxen, die sich diesem "Spahnsinn" TelematikInfrastruktur Widersetzen.

Entscheiden Sie daher selbst.

Wir haben uns entschieden.

Wir machen nicht mit.

Ihre Daten sind in unserer Praxis sicher.

25.10.2018

Datenschutz

Wir hatten Sie bereits über die Bestrebungen der Politik und Krankenkassen hinsichtlich des Austausches von Gesundheitsdaten informiert. Die Frage ist, "wer alles über uns wissen darf?"

Wir sehen dieser Entwicklung mit großer Skepsis entgegen. Bislang haben sich 25% der Praxen entschlossen, hochsensible Gesundheitsdaten ihrer Patienten mit den Krankenkassen auszutauschen. Nicht nur die Kostenübernahme dieser Verwaltungsleistungen ist ungeklärt, auch wird massiv Druck auf die sich verweigernden Arztpraxen ausgeübt, die keine Gesundheitsdaten ihrer Patienten offenlegen wollen. Der Datenschutz ist keinesfalls gewährleistet, es besteht eine Abhängigkeit von wenigen Anbietern, deren Geräte entweder überhaupt nicht zugelassen, geprüft oder vollumfänglich zertifiziert sind. Bei über der Hälfte der Praxen, die Patientendaten verschicken, kam es zu erheblichen Problemen im Praxisablauf, bis hin zu vollständigen Ausfällen und Praxisschließungen - Alles unbezahlt, zeitaufwendig und vor allem vollkommen überflüssig, da bislang allein kassenseitig geprüft wird, ob die Beiträge bezahlt wurden oder nicht. Wir versichern Ihnen aber, dass der Schutz Ihrer Gesundheitsdaten uns sehr wichtig ist, und wir auch drohende Honorarkürzungen akzeptieren. Ein weiterer Aspekt, welcher  der Ärztlichen Schweigepflicht  elementar widerspricht, ist die angedrohte Elektronische Gesundheitskarte. Hierdurch werden Patienten gläsern. Wen geht es etwas an, ob und v.a. welche, häufig sensiblen Erkrankungen oder Beschwerden, die im vertrauensvollen Gespräch oder in Untersuchungen bei Ihrem Arzt festgestellt wurden, offengelegt werden ? Wer bekommt Einsicht und nimmt Einfluß auf die Veröffentlichung oder Löschung dieser Daten, was sind die Auswirkungen, wenn der Arbeitgeber oder Versicherungen hierauf zugreifen möchten? Sie wissen selbst, dass einmal veröffentlichte Daten im Netz nicht zu löschen sind.

Unsere Praxis ist konnektorfrei und wird es auch bleiben - damit sind Ihre Daten sicher. Für diese Sicherheit zahlen wir deshalb eine monatliche Strafe.