Heute geöffnet

(8:00 - 12:00 Uhr14:30 - 17:00 Uhr)
03.09.2019

Baustelle Schillerstraße

Aufgrund der Bauarbeiten auf der Brassertstraße ist die Praxis mit dem Auto über die Hervester Str. / Schillerstr. oder die Goethestr. / Schillerst. erreichbar. Die Zufahrt zum Parkplatz vor der Praxis ist so möglich. Vorraussichtlich werden die Bauarbeiten im November abgeschlossen sein.

27.08.2019

Spahns Gesundheitsnetz als verantwortungsfreie Zone

Welches Unternehmen ist für die Telematik-Infrastruktur (TI) verantwortlich? Die gematik mbH? Solange das nicht geklärt ist, gehen Gesundheitsdaten in ein schwarzes Loch – das kann nicht sein. Zurzeit gibt es keinen datenschutzrechtlich Verantwortlichen für die Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte – so, wie es die Datenschutzgrundverordnung fordert. Mit der elektronischen Gesundheitskarte sollen hunderttausende Arzt-, Zahnarzt- und Therapeutenpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen im Gesundheitswesen vernetzt werden. Dazu dient die Telematik-Infrastruktur. An diesem Netzwerk, die mehrere Plattformen und Zonen umfasst, sind zahlreiche Unternehmen, Konsortien und Rechenzentren beteiligt. Unvorstellbare Mengen vertraulicher Patientendaten soll die TI nach ihrer Fertigstellung übermitteln, speichern, verarbeiten.

Über datenschutzrechtliche Vorgaben sahen die Konstrukteure des Netzwerks großzügig hinweg. Die Verarbeitung sensibler Daten in großem Umfang erforderte bereits nach dem Bundesdatenschutzgesetz eine „Vorabkontrolle“ durch die „verantwortliche Stelle“. Diese gab es jedoch nicht. Seit Inkrafttreten der europäischen Datenschutzgrundverordnung ist eine noch ausführlichere Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) vorgeschrieben, die die Risiken und möglichen Folgen für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Betroffenen bewertet. Die TI wurde jedoch ohne jegliche datenschutzrechtliche Vorab-Prüfung ausgerollt und bereits als erste Anwendung der Versichertenstammdatenabgleich in Betrieb genommen.

„Wenn offensichtlich die datenschutzrechtlichen Bedingungen für die TI nicht erfüllt sind, müsste eine vorübergehende oder endgültige Beschränkung der Verarbeitung verhängt werden (Art 58 DSGVO)“, meint Dr. Elke Steven von der Digitalen Gesellschaft e.V. „Die Datenschutzfolgenabschätzung muss von einem unabhängigen, interdisziplinären Team erstellt werden, das sich um den Schutz der Grundrechte der Betroffenen kümmert.“

Für Ärzte ergäben sich handfeste Probleme, bemerkt Dr. med. Silke Lüder, Stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V. „Wir sind ja gehalten, für unsere Praxen eine Datenschutzfolgenabschätzung zu machen. Nur: Wie sollen wir einschätzen, welchen Risiken Patientendaten ausgesetzt sind, wenn wir sie in die Telematik-Infrastruktur übermitteln? Dafür gibt es ja gerade keine Datenschutzfolgenabschätzung. Und angesichts der organisierten Verantwortungslosigkeit seitens der Betreiber können Ärzte nur zu dem Schluss kommen, ihre Praxen nicht anschließen zu lassen.“

Gesundheitsminister Spahn will nun mit der Brechstange alle grundsätzlichen Bedenken und Probleme aus dem Weg räumen. Mit dem vom Kabinett verabschiedeten „Digitale Versorgungs-Gesetz“, über das im Herbst das Parlament entscheiden muss, wird Wirtschaftsförderung auf Kosten der Versicherten betrieben. Auch daran ist Kritik notwendig.

In Bezug auf die Verantwortlichkeit für die TI fordern die Datenschutzorganisationen:

- Feststellung der datenschutzrechtlich verantwortlichen Stelle für die TI zwecks Benennung eines Datenschutzbeauftragten und Durchführung einer Datenschutzfolgenabschätzung

- Erstellung einer Datenschutzfolgenabschätzung für die TI und jede ihrer Anwendungen

- Der Bericht dieses Datenschutzbeauftragten sollte veröffentlicht werden

- Aufhebung von Sanktionen gegen Ärzte, die ihre Praxen aufgrund von Datenschutzbedenken nicht an die TI angeschlossen haben

- Klare Haftungsregelungen zur Entschädigung Betroffener, deren Daten aus der TI oder (unter Ausnutzung der TI) aus den angeschlossenen „Primärsystemen“ der Ärzte, Apotheken und Krankenhäusern entwendet wurden

- Solange die Voraussetzungen für einen rechtskonformen Betrieb nicht vorliegen, darf die TI nicht betrieben werden

Tätigkeitsbericht 2017 und 2018 zum Datenschutz – 27. Tätigkeitsbericht – des Bundesbeauftragten durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit:www.bfdi.bund.de/SharedDocs/... (S. 59)

Unterstützende Organisationen:

Die Aktion „Stoppt die e-Card“ www.stoppt-die-e-card.de ist ein breites Bündnis von mehr als 50 Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützern, Patienten und Ärzteverbänden. Die Bündnispartner sehen in der elektronischen Gesundheitskarte eine Gefahr für die ärztliche Schweigepflicht, die informationelle Selbstbestimmung der Bürger und für eine gute medizinische Versorgung. Das Bündnis ist seit 2007 aktiv.

Die Digitale Gesellschaft e.V. www.digitalegesellschaft.de ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt. Zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer offenen digitalen Gesellschaft engagiert sich der Verein gegen den Rückbau von Freiheitsrechten im Netz und für die Realisierung digitaler Potentiale bei Wissenszugang, Transparenz, Partizipation und kreativer Entfaltung.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) www.freie-aerzteschaft.de ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.

LabourNet Germanywww.labournet.de Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch

Der Verein Patientenrechte und Datenschutz e.V. ist ein Zusammenschluss von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen, der sich für die Wahrung der Patientenrechte im Zeitalter der Digitalisierung einsetzt. Dazu analysieren wir die Risiken, die sich aus der elektronischen Gesundheitskarte in Verbindung mit der geplanten digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen (sog. „Telematikinfrastruktur“) sowie anderen Formen der Verarbeitung und Verwendung sensibler Patientendaten ergeben. Hieraus entwickeln wir Ansätze zur Minimierung dieser Risiken.

Die Datenschützer Rhein Main www.ddrm.de – eine lokale Gruppe des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Partner der Aktion: Stoppt die e-Card!. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind u. a. die unzulässige Videoüberwachung des öffentlichen Raums; die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die Digitalisierung des Gesundheitswesens, der Sozialdatenschutz, z. B. bei Job-Centern und die Überwachung durch Geheimdienste und andere staatliche Stellen.

Zitiert aus ÄND 24.08.2019

10.05.2019

Gürtelrose Impfung

G-BA Beschluss: Gürtelroseimpfung kann zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen geimpft werden.

Nachdem die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts schon im November 2018 die Impfung gegen Gürtelrose mit dem von der Firma GSK eingeführten Impfstoff Shingrix als Regelimpfung für über 50 Jährige Erwachsenen in den Impfplan aufgenommen hat, ist durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G- BA) die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen geregelt worden und im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

Die Ärzte des Marler Arztnetzes werden über den Sprechstundenbedarf den Impfstoff in ihren Praxen vorhalten und sind gerne bereit, Patienten nach Vollendung des 50. Lebensjahr zu impfen.

Besonders freut es das Marler Arztnetz, dass der Impfstoff jetzt zu Verfügung steht und als Regelimpfung auch bezahlt wird; denn das Marler Arztnetz hatte ab dem Jahr 2010 eine Inzidenzstudie zur Häufigkeit der Gürtelrose und der komplikativen Verläufe durchgeführt. In dieser Studie konnte aufgezeigt werden konnte, dass erstens die Gürtelrose eine häufig im Alter auftretende Erkrankung ist und zweitens ein erheblicher Teil der Patienten über lange Zeit über Nervenschmerzen klagen. Diese Ergebnisse haben die Entwicklung und Zulassung des Impfstoffes positiv beeinflusst.

Daher, fragen Sie in den Praxen nach der Impfung gegen Gürtelrose.

10.05.2019

Spahnsinn - Was mit Ihren Daten passieren soll...

Die ärztliche Schweigepflicht ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung. Im Zuge der Digitalisierung in der Medizin und den damit verbundenen Risiken vor einem fremden Zugriff auf Patientendaten, liegt das Einhalten der Schweigepflicht nicht mehr in der Hand der ÄrztInnen.

Gesundheitsdaten auf zentralen Datenspeichern zu sichern, halten wir für ein vorprogrammiertes Aushebeln der ärztlichen Schweigepflicht. Viele IT-Fachleute sehen eine langfristige Speicherung trotz aufwendiger Verschlüsselung skeptisch. Im Zeitalter von Quanten-Computern können die strengsten Verschlüsselungen aufgelöst werden.

Gesundheitsdaten in den falschen Händen können uns in allen Aspekten unserer Lebensführung beeinträchtigen, von der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle oder Wohnung bis hin zur Kreditwürdigkeit. 

GEHEIM BLEIBEN IHRE KRANKENDATEN Nur in Praxen, die sich diesem "Spahnsinn" TelematikInfrastruktur Widersetzen.

Entscheiden Sie daher selbst.

Wir haben uns entschieden.

Wir machen nicht mit.

Ihre Daten sind in unserer Praxis sicher.

25.10.2018

Datenschutz

Wir hatten Sie bereits über die Bestrebungen der Politik und Krankenkassen hinsichtlich des Austausches von Gesundheitsdaten informiert. Die Frage ist, "wer alles über uns wissen darf?"

Wir sehen dieser Entwicklung mit großer Skepsis entgegen. Bislang haben sich 25% der Praxen entschlossen, hochsensible Gesundheitsdaten ihrer Patienten mit den Krankenkassen auszutauschen. Nicht nur die Kostenübernahme dieser Verwaltungsleistungen ist ungeklärt, auch wird massiv Druck auf die sich verweigernden Arztpraxen ausgeübt, die keine Gesundheitsdaten ihrer Patienten offenlegen wollen. Der Datenschutz ist keinesfalls gewährleistet, es besteht eine Abhängigkeit von wenigen Anbietern, deren Geräte entweder überhaupt nicht zugelassen, geprüft oder vollumfänglich zertifiziert sind. Bei über der Hälfte der Praxen, die Patientendaten verschicken, kam es zu erheblichen Problemen im Praxisablauf, bis hin zu vollständigen Ausfällen und Praxisschließungen - Alles unbezahlt, zeitaufwendig und vor allem vollkommen überflüssig, da bislang allein kassenseitig geprüft wird, ob die Beiträge bezahlt wurden oder nicht. Wir versichern Ihnen aber, dass der Schutz Ihrer Gesundheitsdaten uns sehr wichtig ist, und wir auch drohende Honorarkürzungen akzeptieren. Ein weiterer Aspekt, welcher  der Ärztlichen Schweigepflicht  elementar widerspricht, ist die angedrohte Elektronische Gesundheitskarte. Hierdurch werden Patienten gläsern. Wen geht es etwas an, ob und v.a. welche, häufig sensiblen Erkrankungen oder Beschwerden, die im vertrauensvollen Gespräch oder in Untersuchungen bei Ihrem Arzt festgestellt wurden, offengelegt werden ? Wer bekommt Einsicht und nimmt Einfluß auf die Veröffentlichung oder Löschung dieser Daten, was sind die Auswirkungen, wenn der Arbeitgeber oder Versicherungen hierauf zugreifen möchten? Sie wissen selbst, dass einmal veröffentlichte Daten im Netz nicht zu löschen sind.

Unsere Praxis ist konnektorfrei und wird es auch bleiben - damit sind Ihre Daten sicher. Für diese Sicherheit zahlen wir deshalb eine monatliche Strafe.

 

13.06.2018

Systemumstellung

Im Zeitraum 27. - 29.06.2018 erfolgt eine aufwendige Systemumstellung in der Praxis. Hierzu muß die Verwaltungs-Computeranlage mehrtägig abgeschaltet werden.

Zu erwarten ist, dass diese Systemumstellung nicht vollständig reibungsfrei ablaufen wird. Es kann daher zu Verzögerungen im Praxisbetrieb ab dem 02. Juli 2018 kommen. Wir bitten um Verständnis.

Im Zeitraum 27.06. - 29.06.2018

erfolgt die Vertretung durch die Praxis

 

 

Dres. Meyer - Jankowski
Kamphoffstraße 132
45770 Marl
Tel.: 02365 - 33954

13.06.2018

Geänderter Sprechstundenablauf

Wir planen eine Neustrukturierung unserer Sprechstundenzeiten:

Mit der Einführung der Terminsprechstunde ist es uns gelungen Ihre Versorgung zu verbessern und die Wartezeiten noch weiter zu verkürzen. Weiterhin ist es erforderlich die Termine persönlich anzumelden. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass Ihr wesentliches Anliegen kurz geschildert wird, damit wir ein entsprechendes Zeitfenster bei Ihrem Wunscharzt / -ärztin einplanen können. Leider hat die Online-Terminvergabe aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht funktioniert. Wir arbeiten an einem neuen Konzept.

Im Zeitraum wochentags von 8:00 -8:30 Uhr und  montags, dienstags und donnerstags von 14:30 - 15:00 Uhr ist eine offene Sprechstunde. Hierzu ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Im Zeitraum: 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr können kurzfristig Termine für die Akutsprechstunde nach vorheriger Anmeldung vergeben werden.

In den Zeiten zwischen 8:30 Uhr und 11:00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags  von  15:00 - 17:00 Uhr (dienstags nach Vereinbarung noch zusätzlich Terminsprechstunde für Berufstätige bis 18:30 Uhr) erfolgt eine Terminsprechstunde  bei Ihrem Wunscharzt / -ärztin.

Notfälle werden selbstverständlich weiterhin vorrangig behandelt.

13.06.2018

Datenschutz

Liebe Patienten und Patientinnen,

die Datenschutzgrundverordnung ist seit dem 25.Mai inkraft getreten. Wir machen Sie noch einmal darauf aufmerksam, dass wir zur Schutz ihrer persönlichen Daten verschiedene Maßnahmen getroffen haben. Es darf auf den Aushang im Eingangsbereich unserer Praxis hingewiesen werden. Falls Sie Fragen hierzu haben -  sprechen Sie uns an !